Das Quartier Gartlage-Süd

Die Halle Gartlage, die Stadtwerkezentrale, das Busdepot oder das benachbarte Werk der Kabelmetall Europa, KME, prägen das Gebiet zwischen Liebigstraße/Schlachthofstraße und Bohmter Straße/Alte Poststraße genauso wie der teilweise denkmalgeschützte mehrgeschossige Wohnungsbau. Gartlage-Süd ist ein nahezu reines Mieterquartier mit einer relativ jungen Bewohnerschaft. Die Gebäude sind zu einem großen Teil im Besitz privater Einzeleigentümer.

Das Quartier im Stadtteil Gartlage grenzt unmittelbar an die Innenstadt. So sind die zentralen Versorgungsbereiche zu Fuß oder mit dem Rad schnell zu erreichen. Sowohl der Hauptbahnhof als auch der Altstadtbahnhof liegen in unmittelbarer Nähe. Das Quartier ist charakterisiert durch ein Nebeneinander von gewerblichen und Wohnnutzungen sowie einzelne Grünflächen. Relikte der ehemaligen Industrievorstadt sind in Form von denkmalgeschützten Bauten im Quartier vorhanden. V. a. die aus den 1920er Jahren stammenden Werkswohnungen des ehemaligen Kupfer- und Drahtwerkes zwischen Liebig- und Krelingstraße sowie die Beamtenwohnhäuser an der Liebig- bzw. Bohmter Straße prägen mit ihrem Backsteinklinker das Stadtbild vor Ort.

 Liebigstraße_ehem. Werkswohnungen_3

Das Quartier in Zahlen

  • Flächengröße: ca. 50 ha
  • Einwohnerzahl: ca. 2.400
  • Wesentlicher Energieträger (Wärme): Erdgas
  • Gasverbrauch: 27.706 MWh/Jahr
  • Stromverbrauch (privat und gewerblich): 7.790 MWh/Jahr
  • Stromerzeugung über Photovoltaikanlagen: 6% des Verbrauchs

Einsparungen, die bis 2050 in Gartlage-Süd möglich sind:

  • Minus 36% Endenergiebedarf
  • Minus 82% Primärenergiebedarf
  • Minus 71% CO2-Ausstoß